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ROMMELSBACHER EKM 200 im Vergleich

ROMMELSBACHER EKM 200 im TestDie Kaffeemühle EKM 200 von Rommelsbacher besitzt einen extra-großen Bohnenbehälter für 250 g Mahlgut – und eine stufenlose Mahlgradeinstellung für individuellen Kaffeegenuss. Leistet das Scheibenmahlwerk im Test ganze Arbeit, sodass uns sowohl der grob gemahlene Kaffee als auch der feine Espresso schmeckt?

Verpackung und Lieferumfang
Die Kaffeemühle der Marke Rommelsbacher kam im ausreichend gepolsterten Originalkarton zu uns ins Haus. Zum Gerät gehören eine leicht verständliche Gebrauchsanweisung und ein praktischer Reinigungspinsel.

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Verarbeitung und Design
Das angenehm schlanke Design der Maschine fiel uns sofort ins Auge. Sie nimmt in der Küche wenig Platz weg und fügt sich durch die dezente Farbgebung perfekt in jedes Umfeld ein. Hochglänzende, schwarze Kunststoffelemente dominieren gegenüber den Absetzungen in silbrigem Edelstahl. Beide Mahlgutbehälter bestehen aus transparentem Kunststoff.

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Ausstattung und Funktionen
Unsere neue Kaffeemühle EKM 200 von Rommelsbacher besitzt im Frontbereich einen leicht bedienbaren Drehwählschalter zur Pulverportionierung. Einstellbar sind hier 2 bis 12 Portionen Kaffee. Der Ein- und Ausschalter befindet sich ganz praktisch in der Mitte des Drehrädchens. Der Drehschalter zur stufenlosen Mahlgradeinstellung befindet sich an der rechten Seite des Geräts.

Geschickt in das Gesamtdesign integriert liegt der 250 g fassenden Bohnenbehälter mit Aromaschutzdeckel im hinteren oberen Bereich der Maschine. Der großräumige, herausnehmbare Auffangbehälter hingegen befindet sich gut sichtbar an der Frontseite, so konnten wir durch den transparenten Kunststoff den fortschreitenden Mahlprozess gut beobachten. Der Pulverbehälter lässt sich zum Umfüllen des Mahlguts in die Kaffeemaschine herausnehmen.

Die Kabelaufwicklung der Maschine finden wir sehr praktisch, um unsere viel beanspruchte Küchenablage von Kabelgewirr frei zu halten. Auch der beiliegende Pinsel wird uns bei der Reinigung im Test sicher noch nützlich sein.

Im Inneren der Maschine arbeitet ein aromaschonendes Scheibenmahlwerk aus Stahl, angetrieben von 110 Watt Motorleistung.

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Handhabung und Komfort
Der Bohnenbehälter dieser Kaffeemühle ist für eine ordentliche Menge Bohnen von etwa 250 g ausgelegt: So konnten wir in einem einzigen Durchgang auch die Kaffeebohnen für unsere Gäste mahlen – ohne nachfüllen zu müssen. Als wir die richtige Mahlgradeinstellung für unseren Lieblingskaffee gefunden hatten, mussten wir im nächsten Anlauf nur noch den Knopf drücken und wir erhielten stets dieselbe Qualität von Kaffeepulver.

Wir hoben testweise während des Mahlvorgangs den Deckel des Bohnenbehälters leicht an: Die Maschine stoppte. Dies ist eine wichtige Sicherheitsfunktion, die die Finger vor Verletzungen schützt. Die Bohnen erhitzten sich auch während eines längeren Mahlvorgangs nicht, was bei anderen Kaffeemühlen durchaus der Fall ist.

Im Anschluss an den Mahlvorgang konnten wir den Auffangbehälter mit einem Griff problemlos entnehmen und anschließend wieder einsetzen. Die Einstellung für 2 Tassen reichte bei uns für einen guten Pott Kaffee.

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Lautstärke
Zu Anfang erschien uns die Maschine relativ laut, doch der Geräuschpegel pendelte sich nach einiger Zeit auf mittlerem Niveau ein. Da die Kaffeemühle hauptsächlich im Kurzzeitbetrieb läuft, halten wir die Lautstärke durchaus für in Ordnung.

Qualität des Endproduktes
Das Kaffeepulver aus dieser Maschine besitzt eine gleichmäßige Konsistenz, etwas feiner Staub bleibt aufgrund der statischen Aufladung immer am Behälter kleben. Dieses Feinmehl lässt sich bei Bedarf ganz leicht aussortieren. Die feinste Mahlgradeinstellung lieferte uns eine perfekte Grundlage für das Aufbrühen besonders starken Kaffees und Espressos.

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Reinigung
Der beigefügte Pinsel – er liegt bei Lieferung etwas versteckt in der Mühle – dient zur Reinigung des Mahlwerks. Der Mahlstempel ist herausnehmbar konzipiert, sodass uns die Säuberung erstaunlich leicht von der Hand ging. Eine leicht verständliche Reinigungsanleitung fanden wir aufgedruckt auf der Innenseite des Mahlgutbehälters.

Vorteile:
+ schlankes Design in Hochglanz-Optik
+ großer Behälter für 250 g Bohnen
+ Aromadeckel auf Bohnenbehälter
+ leicht herausnehmbarer Auffangbehälter
+ Mahlgrad stufenlos einstellbar
+ feinste Einstellung reicht für Espresso
+ automatische Portionierung für 2 bis 12 Tassen
+ Kabelaufwicklung
+ einfache Reinigung des Mahlwerks mit beiliegender Bürste
+ aromaschonendes Scheibenmahlwerk

Nachteile:
– statische Aufladung des Auffangbehälters
– Geräuschpegel könnte leiser sein

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Fazit
Die Rommelsbacher EKM 200 liegt im mittleren Preissegment und hat dafür erstaunlich viel zu bieten. Positiv fiel uns vor allem die stufenlose Mahlgradeinstellung auf, sie gab uns viel Raum zum Ausprobieren. Der Kaffee aus dem von diesem Gerät gemahlenen Pulver schmeckte uns hervorragend, auch die feinsten Mahlgrade fanden wir sehr gelungen. Der große Bohnenbehälter ersparte uns die Arbeit des ständigen Nachfüllens. Aufgrund des aromaschonenden Deckels können wir das Mahlgut auch ein paar Tage darin aufbewahren. Die Kaffeemühle in hochglänzendem Schwarz sieht außerdem richtig schick in unserer Küche aus. Wir sagen: kleiner Preis – viel zu bieten! Darum geben wir 5 von 5 Punkten.

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