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Graef CM 80 im Vergleich

Graef CM 80 im TestDie Kaffeemühle Graef CM 80 fällt zunächst vor allem optisch auf: Dank ihres massiven Aluminiumgehäuses und des professionellen Designs kann sie sich fraglos sehen lassen! Die Maschine bietet die Möglichkeit, direkt in den Siebträger zu mahlen – und sie besitzt 24 Mahlgrade. Kann das Gerät im Test alle Erwartungen erfüllen?

Verpackung und Lieferumfang
Unsere neue Kaffeemühle liegt gut gepolstert und in Folie gehüllt im geräumigen Originalkarton. Zu der Maschine gehören ein Kaffeemehlbehälter inklusive Deckel, ein 250 g fassender Kaffeebohnenbehälter, zwei Siebträgerhalter unterschiedlicher Größe, eine Ablagegummimatte und eine Reinigungsbürste.

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Verarbeitung und Design
Die Kaffeemühle von Graef ist ein echtes optisches Highlight: Sie präsentiert sich uns ganz modern in silber lackiertem Aluminium, kombiniert mit schwarzem Kunststoff und transparenten Behältern. Die Verarbeitungsqualität erscheint uns hervorragend, einzig die Gabel für den Siebträger könnte eventuell etwas stabiler sein.

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Ausstattung und Funktionen
Mit der Graef Kaffeemühle CM 80 können wir unser Kaffeemehl direkt in den Siebträger mahlen: Das finden wir sehr praktisch! Das Gehäuse besteht aus massivem Aluminium, hergestellt im Druckgussverfahren – es wirkt auf uns sehr solide. Sowohl der Inhalt des 250 g fassenden Bohnenbehälters als auch der des Kaffeemehlbehälters ist von außen einsehbar, so können wir den Fortschritt des Mahlprozesses stets beobachten. Der Deckel des Bohnenbehälters besitzt einen Bajonettverschluss, auch der Auffangbehälter ist verschließbar.

Wir können bei der Voreinstellung zwischen ganzen 24 Mahlgraden wählen, die sich direkt am Mahlkranz einstellen lassen. Für Freunde guten Espressos gibt es eine schöne Zusatzfunktion: Die Mahlgrade 10 bis 15 besitzen eine Feineinstellung für die Verwendung des frisch gemahlenen Pulvers in Graef Siebträger-Espressomaschinen.

An der rechten Korpusseite befindet sich der 3-stufige Ein- und Ausschalter: Hier haben wir die Möglichkeit, die Autofunktion für Siebträger einzuschalten. Nach dem Knopfdruck müssen wir unseren Siebträger nur noch gegen den an der Siebträgerhalterung angebrachten Kontaktschalter drücken – und schon mahl die Maschine unser Kaffeemehl direkt dort hinein. Sobald wir den Siebträger zurückziehen, setzt der Mahlvorgang aus. Wir können zwischen zwei verschiedenen Siebträgerhalterungen mit einem jeweiligen Durchmesser von 6 und 7 cm wählen.

128 Watt treiben das Kegelmahlwerk aus Edelstahl im Inneren an. Kegelmahlwerke besitzen den Ruf, besonders aromaschonend zu arbeiten.

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Handhabung und Komfort
Besonders gefallen hat uns in unserem Test die „Klick“-Automatik zum direkten Befüllen des Siebträgers. Dieser einfache Vorgang erspart uns das zeitraubende Umfüllen des Kaffeemehls – und auf diese Weise geht auch unterwegs kein Pulver mehr verloren. Leider landet immer ein wenig Mahlgut neben dem Siebträger, sodass sich die durch diesen gut durchdachten, technischen Vorgang eingesparte Menge in Grenzen hält. Die Bohnen heizen sich während des Mahlvorgangs nicht auf, wie wir es bei anderen Kaffeemühlen bereits beobachtet haben. Auch die Maschine selbst bleibt kühl.

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Begeistert hat uns die extrem feine Abstimmung des Kaffee-Mahlgrads, vor allem für unseren Espresso. Die Maschine arbeitet zügig und zuverlässig, die Bedienung gelingt auch ohne Gebrauchsanleitung von Anfang an problemlos.

Lautstärke
Die Lautstärke während des Mahlvorgangs liegt im normalen Bereich. Unsere Espressomaschinen besitzt eine ähnliche Geräuschkulisse, wir konnten uns ganz entspannt nebenbei unterhalten.

Qualität des Endproduktes
Egal, welche Bohnensorte wir auch immer von dieser Maschine mahlen ließen: Das Ergebnis stellte uns stets sehr zufrieden. Einen so guten Espresso wie den frisch gemahlen aus der Graef CM 80 haben wir selten getrunken, und auch der normale Filterkaffee konnte sich wirklich schmecken lassen! Mit Hilfe dieser Maschine können wir unsere Kaffeegäste professionell bewirten.

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Reinigung
Die Bedienungsanleitung empfiehlt eine regelmäßige Reinigung der Kaffeemühle, da immer einige Mahlreste im Inneren zurückbleiben. Da dieses Gerät etwas komplizierter aufgebaut ist als Kaffeemühlen im preisgünstigeren Bereich, nimmt auch die Reinigung etwas mehr Zeit in Anspruch. Alle Bereiche sind recht gut erreichbar und lassen sich mit einem feuchten Lappen und der beiliegenden Reinigungsbürste säubern. Uns ging diese Aktion relativ leicht von der Hand.

Vorteile:
+ ästhetisches Design
+ hochwertiges Material, solide Verarbeitung
+ aromaschonendes Kegelmahlwerk
+ 24 Mahlgrade mit Feineinstellung für Espresso
+ großer, 250 g fassender Bohnenbehälter
+ einfache Bedienung
+ viel praktisches Zubehör
+ mahlt auf Wunsch direkt in den Siebträger
+ Geräuschkulisse in Ordnung

Nachteile:
– ein wenig Pulver fällt stets neben den Siebträger
– Siebträgergabel scheint ein wenig instabil
– Reinigung etwas aufwändiger

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Fazit
Die Kaffeemühle CM 80 von Graef zieht in unserer Küche alle Blicke auf sich. Das Profi-Design können wir uns gut in einem Büro mit Kundenverkehr vorstellen, aber auch Privatleute erfreuen sich an diesem Schmuckstück. Hinter der ästhetischen Fassade verbirgt sich hochfunktionelle Technik, die frisches Kaffeemehl in erstaunlich vielen Mahlgraden fabriziert. Wir konnten jede Tasse Kaffee, doch ganz besonders den Espresso, genießen. Den Aufwand für die anschließende Reinigung der Maschine fanden wir noch völlig Ordnung – und falls die Siebträgergabel tatsächlich einmal kaputt gehen sollte: Firma Graef bietet ein Ersatzteil dafür! Wir finden, dass diese Maschine ihre 5 von 5 vollen Punkten redlich verdient hat.


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